BOULDERS LODGE | Wo Großstädter die Seele baumeln lassen

Interior Design Boulders Lodge

Was könnte einen Großstädter mehr erden, als die vier Elemente – Erde, Feuer, Luft und Wasser?

 

Um sich selbst durch den Aufenthalt in der BOULDERS LODGE ein Stück näher zu kommen, die Natur neu zu entdecken und die Großstadt hinter sich zu lassen, müssen Sie weder spirituell veranlagt sein noch auf die Behaglichkeit moderner Errungenschaften und schon gar nicht auf guten Wein verzichten.

 

Architektonische Schönheit und ein Interior Design zum Wohlfühlen. Eingebettet in eine atemberaubend weite Landschaft Südafrikas, vom ersten bis zum letzten Augenblick – zum Horizont und wieder zurück – Erholung garantiert.

So erdverbunden kann Urlaub in Südafrika sein. Als ich im vergangenen Winter zuletzt in Kapstadt war, wurde die SINGITA BOULDERS LODGE nach 17 Jahren Bestehen gerade renoviert. Seit mehreren Wochen hat sie wieder eröffnet – sehen Sie selbst..

 

 

DIE LAGE der BOULDERS LODGE

 

Die Singita Boulders Lodge liegt inmitten der felsigen Landschaft des  SABI SAND RESERVE, auch Rolls Royce unter den Wildreservaten genannt. Es grenzt an der Krüger Nationalpark und an das Naturschutzgebiet Timbavati. Hier sind auch Safaris bei Nacht möglich. Wer Leoparden mag, der findet hier den weltweit besten Ort dafür.

DAS NEUE INTERIOR LODGE DESIGN

 

Ihr neues Lodge-Interieur ist Leichtigkeit und Helligkeit pur, ohne sich dabei auf einen bestimmten Stil festlegen zu wollen – die Freiheit der südafrikanischen Wildnis bekommt quasi eine architektonische Interpretation. Das Naturerlebnis wird hier ernst genommen. Moderne Haustechnik, an die die Großstädter gewohnt sind,  ist hier zudem kein Widerspruch.

Das Auge wird eingeladen, sich auf eine neue Art von Schönheit einzulassen. Eine Schönheit, die vom ersten bis zum letzten (Augen)Blick nicht langweilig wird...

Die Architektur fügt sich nahtlos nach Camouflage-Manier in die Landschaft ein. Im Inneren treffe ich auf afrikanische Handwerksarbeiten, teilweise mit avantgardistischem Bezug. Die einstigen Anleihen beim afrikanischen Safari-Kolonialstil sind weitestgehend durch filigranere Möbel und hellere Naturfarben ersetzt. Die Farben sollen vor allem eins: die Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser spiegeln.

INNENLEBEN MIT LIEBE ZUM DETAIL

 

Scheinbar unscheinbare Accessoires, wie Trockenfrüchte, Skulpturen, Masken, Samenkapseln, Gegenstände aus Horn und Leder, Stein, Schmiedeeisen, sandgestrahltes Treibholz, Kupfervasen, Knochen und Kristall sollen auch innen Erdverbundenheit den Bezug zur Natur herstellen.

 

Manchmal ersetzen versteinerte Baumstümpfe die herkömmlichen Beistelltische. Anfassen ist erlaubt! Die Entschleunigung der Gäste setzt nach ein paar Tagen wie von selbst ein. Alles fährt gleich mehrere Gänge runter – der Alltag ist surreal weit weg – meiner auch.

 

Am meisten beeindruckend ist eine neue Herangehensweise bei der Gestaltung – die Innenarchitekten Boyd Ferguson und Sally Tsiliyiannis  haben ganz bewusst bei ihrem Konzept eine bis zum letzten Detail durchdesignt wirkende Umgebung vermieden.
Warum? Weil solche Interieurs schnell seine Bewohner „einlullen“, monoton wirken und dem Abwechslung liebenden Auge dann nichts mehr zu bieten haben: nichts Überraschendes mehr, das das Auge aus seiner Langweile reißen könnte.
BOULDERS LODGE ist anders, bildlich gesprochen wecken Interieur und Exterieur den Besucher immer wieder auf.  Sehen Sie selbst auf den folgenden Fotos…

DURCH DEN TAG

Aus jeder Suite hat der Gast, dank großer Glasfronten einen freien Blick auf den Sand River, und wie in Afrika üblich, auf den Horizont und die unberührte Landschaft. Die helle Bettwäsche ist aus Leinen. Wenn ich aufstehe berühren meine Füße die Weichheit eines hellen Schaffells. Hier gehe ich schon kurz nach Sonnenaufgang schwimmen – der zur Suite gehörende Pool ist in der Morgensonne einfach zu verlockend.
Interior Design Boulders Lodge
Leckeres Frühstück, ob nach afrikanischem oder westlichen Geschmack, wird auch auf der privaten Terrasse serviert: ein kleiner Sehnsuchtsort, der doppelt so viel Freude macht, wenn ich an den Regen in Deutschland denke. Der Kaffee ist kräftig, erinnert mich an den Kaffee in Kenya. Die Worte purzeln so in mein Reisetagebuch.
Ich lasse es heute ruhig angehen, keine Safari, keine Termine. Den ganzen Tag werden mir Wünsche, wie frischer Espresso, eine Auskunft, ein Guavensaft, ein zusätzliches Kopfkissen mit einem Lächeln und blitzend weißen Zähnen und einem lieb gemeinten „Pleasure“ gerne erfüllt.
Die Angestellten der Lodge lieben ihre Arbeit. Sie wohnen teilweise auf der Lodge oder zumindest in der Nähe. Sie sind stolz, in dieser Umgebung zu arbeiten und sie wissen, dass die Mitbewohner der anderen 11 Suiten und ich Urlaub machen. Den möchten sie für uns zu einem in Erinnerung bleibendem Erlebnis gestalten:  Wohlfühlen ab der ersten Sekunde.

TAGES-SAFARIS

 

Wer Lust auf Safari hat, der hat die Wahl zwischen Ausflügen mit privatem Ranger bis hin zum gecharterten Flieger.
Die BIG 5 zu sehen, ist hier schon beinahe garantiert: Elefant, Büffel, Löwe, Nashorn und Leopard. Ich mag die edlen Zebras am liebsten und verstehe gar nicht, dass sie meist auf weniger Interesse stoßen.

SPÄTNACHMITTAG und ABEND

 

„Nach der Safari“ ist „Vor dem Abendessen“
Meinen Logenplatz für den Sundowner zu wählen ist einfach. Die Grillen zirpen überall, Plätze sind zahlreich vorhanden, ob ich mich nun auf das Holzdeck meines Pools zurückziehe, an einen der treppenförmigen Wasserläufe setze oder zu meinen Mitbewohnern an die „Copper Bar“ gehe. Dies mache ich von Lust und Laune abhängig. Man sieht sich spätestens beim Dinner im neu gestalteten Gartenpavillion. Dort entstehen anregende Gespräche wie von selbst. Und sicher nicht ganz zufällig inspiriert die außergewöhnliche Umgebung zu Themen, über die in Berlin, Frankfurt, London oder New York eher selten gesprochen wird.
Wen würde es wundern zu hören, dass die Boulders Lodge mit über 12000 Flaschen südafrikanischen und unternationalen Weinen über den besten Busch-Weinkeller Afrikas verfügt?
 Den passenden Wein zum leckeren Essen zu wählen ist wahrlich ein „Luxusproblem“…
Der Abend klingt bei einem Lagerfeuer und guten Gesprächen mit meinen aus aller Welt kommenden Mitbewohnern aus.

Zwei Wochen sind schnell vergangen - bevor es zurück nach Deutschland geht besuche ich noch Freunde in Kapstadt - doch an das dortige quirrlige Stadtleben kann ich mich gedanklich gar nicht einstimmen. Sawubona Singita - auf Wiedersehen Singita, ganz bestimmt.

Die Landkarte sowie alle Fotos dieses Beitrags wurden mir freundlicherweise von Singita.com zur Verfügung gestellt.
Singita  unterhält 12 vom Konzept als auch vom Stil her einzigartige Lodges in Afrika. Mehr über Singita

MARTINA VELMEDEN

Personal Branding für Lebens(t)räume

Als Interior Stylistin und Einrichtungsexpertin entwickle ich seit 18 Jahren Konzepte für persönliche Lebens(t)Räume – Räume mit einer einzigartigen Handschrift – einem Personal Branding.

Lassen Sie uns in einem unverbindlichen, kostenfreien ERSTGESPRÄCH gemeinsam herausfinden, wie ich Sie bei der Entwicklung Ihres Personal Brandings unterstützen darf.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht. Martina Velmeden

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