5 WEGE, wie Ihr ZUHAUSE Ihnen aus einem STIMMUNGSTIEF helfen kann

In Ruhe schmökern

Wissen Sie schon, wie Sie die „geschenkte Stunde“ am morgigen Sonntag nutzen?

 

Wie wäre es mit einer virtuellen Entdeckungstour? Wie wäre es, wenn Sie für sich dabei herausfänden, welches Potential in Ihrer Wohnung steckt – mit dem Sie sich auch noch jederzeit aus einem Stimmungsknick herausziehen könnten? Vielleicht finden Sie sich morgen fürs erste auch in einer größeren Aufräumaktion wieder.

 

Doch die wird Ihnen garantiert weiteren Raum für noch mehr Ideen geben, die ich für Sie erprobt habe – Rezeptfreier Nebeneffekt: ungeahnte Energieschübe – Viel Spaß beim Beginnen!

Sie sind schlecht drauf, obwohl es Wochenende ist und Sie frei haben? Vom Grundgefühl ist es bei Ihnen bereits November, obwohl die Natur noch ungewöhnlich üppig ist?

 

Natürlich kann dieses Gefühl viele Gründe haben. Meist sind diese harmlos und haben eher mit „festgefahren sein“ etwas zu tun. Oder auch mit dem „Nichtwissen“darüber, was Ihre Stimmung kurzfristig aufhellen könnte.

 

Unabhängig davon, dass es schon ein genial ist, für solche Momente mit einer Liste in Ihrem Notizkalender vorgesorgt zu haben, die Sie dann auch schnell zur Hand zu haben, wenn Sie sich auf positive Gedanken bringen möchten. Auf der Liste notieren Sie alles, was Ihnen Freude bereitet – Lieblingsschokolade, Tante anrufen, Spaziergang in Ihrem Lieblingspark, Maniküre, Museum, beste Freundin treffen, Friseurbesuch, Jazzkonzert mit dem Partner etc..

 

Kurzfristig können Sie dafür auch das Potential Ihrer eigenen 4 Wände nutzen, um sich wieder gut zu fühlen. Vor allem dann, wenn Sie Privatsphäre öffentlichen Räumen vorziehen. Langfristig lohnt es daher, zu überlegen, wie Sie mehr Energie aus Ihrem Zuhause ziehen.

 

ENTDECKEN SIE DAFÜR AUCH DAS POTENTIAL IHRES ZUHAUSES

 

Hier sind meine 5 Wege, die Sie zu Hause mit mehr oder weniger Zeiteinsatz in einen positiven Zustand bringen und Ihnen kurz- und langfristig mehr Energie geben, als Sie es jetzt vielleicht für möglich halten.

Keine Zeit? Ok - den ersten Schritt müssen Sie nach meinem Anstoss schon selbst gehen. Klingt gut? Wäre was für den Winter - aber nicht gerade jetzt?

BEGINNEN SIE AN DIESEM SONNTAG

 

Wie wäre es, wenn Sie schon diesen Sonntag die „geschenkte zusätzliche Stunde“ nutzen, die uns die Umstellung auf die Winterzeit bringt, und sie für Ihr Energieprojekt nutzen, um einen Anfang zu finden oder gar ein neues Ritual zu entdecken, was Sie nun regelmäßiger in die Woche „einbauen“.

 

Viele Wege führen nach Rom, vielleicht genügt Ihnen bereits die oben erwähnte Liste als Anstoß, sich regelmäßig Gutes zu tun. Vielleicht bedarf es etwas mehr?

 

Bezogen auf Ihr Zuhause holen Sie sich meine 5 Inspirationen, die einzeln oder auch im Paket und auch in Ihrer eigens dafür getroffenen Reihenfolge garantiert für ein Gefühl von Balance sowie für einen positiven Energieschub sorgen werden. Fangen Sie also lieber klein, aber dafür gleich noch dieses Wochenende damit an.

 

1. LICHT und FARBE

 

Licht – hell allein ist nicht genug! In meinem gleichnamigen Artikel sensibilisiere ich Sie für die Wahrnehmung natürlichen Lichts sowie für Lichtquellen, die nicht nur hell sind. Wenn Licht, so wie in den Wintermonaten eher Mangelware ist, helfen ein paar Überlegungen dabei, für mehr Licht im Haus zu sorgen:

  • Lassen Sie so viel Tageslicht herein wie möglich, also Vorhänge auf!
  • Wollten Sie nicht schon längst neue Vorhänge oder Raffrollos anschaffen? Geben Sie sich jetzt einen Ruck. Allein schon der Gedanke, dass Sie endlich das angehen, wofür im Sommer keine Zeit / Lust war, setzt Energie frei. Letztlich werden Sie langfristig mit einem neuen Raumgefühl belohnt wenn Ihre Fenster optimal gestaltet sind.
  • Kerzenlicht – quasi ein Instand-Mittel für stimmungsvolles Licht. Verwenden Sie auch mal bewusst farbige Kerzen. Es dürfen ruhig ein paar mehr sein. Ob nun in einem Glas, so wie oben auf dem Foto, oder auf einem schönen Tablett arrangiert.
  • Wer es duftend mag, holt sich ein paar Duftkerzen mit holzig, warmer Note.

2. AUSMISTEN – RAUM SCHAFFEN

Die Japanerin Marie Kondo hat eine Philosophie daraus gemacht. Ihre Methode, richtig und nachhaltig auszumisten, rührt nicht nur von den japanischen Wohnverhältnissen her, wo Platz noch seltener ist als bei uns in Deutschland. Sondern auch von der Tatsache, dass nicht nur Japaner den Kopf in einer reizarmen Umgebung besser zur Ruhe kommen zu lassen.

 

Wie und warum Sie Raum schaffen sollten beschrieb ich außerdem in einem früheren Artikel über grundlegende Einrichtungsfehler.

 3. STÖPSELN SIE SICH AUS – Ein Tag (fast) ohne Kabel

 

Handy aus und auch keine Emails beantworten. Wer dies nicht ganz schafft, versucht es wenigstens mit einem Tag in der Woche ohne berufliche Emails.

 

Wann haben Sie es sich zuletzt in bequemer Kleidung so richtig gut gehen lassen? Kerze angezündet, literweise Tee gekocht, Musik gehört, ein Buch gelesen? Meine Idee für einen langen Winter:

 

Endlich die Klassiker gucken, die Sie nur vom Hören kennen. Endlich diese  „Kultigen Bildungslücken schließen“ : Alle Filme von Jacques Tati, Fritz Lang oder Woody Allen, etc. ansehen. Sich einen klassischen Schriftsteller vornehmen und (alle) seine Romane lesen: Milan Kundera, Hermann Hesse, Max Frisch etc.

 

Sich die Stapel alter  Zeitschriften vornehmen. Darin blättern, Anregungen holen und das, was nicht mehr benötig wird, gleich entsorgen und Platz für Leere oder Neues schaffen. Mehr Ideen dazu gleich…

4. GESTALTEN SIE IHRE RÄUME NEU

 

Fangen Sie mit Ihrem Lieblingszimmer an. Ihnen fehlen Ideen? Schnappen Sie sich ein paar Wohnzeitschriften, auch die alten, die Sie bei der Gelegenheit gleich „ausschlachten“ sowie Ihre Lieblingskataloge und beginnen Sie eine Collage: dazu alles aus den Zeitschriften ausschneiden, was Sie spontan anzieht und auf ein großes weißes Papier legen. Das, was Ihnen am Ende der Aktion noch gefällt, intuitiv anordnen und auf das Papier kleben.

 

Wer es noch individueller mag schreibt Begriffe dazu, die Ihnen spontan einfallen – z.B. Leinen, Holzoberflächen, Geborgenheit, Farbe, Muster, Familie, Home Office etc.

MOODBOARD

5. SICH PFLEGEN – Haben Sie es so gut wie Ihre Gäste?

 

Vielleicht kennen Sie das: für Ihre Gäste kaufen Sie die beste Seife. Im Gästebad liegen bessere Handtücher als Sie sich selbst in Ihrem Badezimmer gönnen. Ihre Lieblingsnachspeise gibt es auch nur wenn Sie Besuch haben. Denn sonst lohnt es sich nicht, Panna Cotta zu machen – Den Tisch decken Sie mal mehr, mal weniger einladend – ist ja kaum den Aufwand wert – oder lohnt es sich eventuell doch?

 

Wie weich ist das Plaid, in das Sie sich abends einkuscheln? Muss es das aus Mikrofaser sein, was eher an der Haut klebt und Funken schlägt, als dass es Sie, wie Merinowolle oder Cashmere in eine Wolke behaglicher Wärme hüllt? Wie wenigere, dafür aber hochwertigere Materialien aus Natur Ihnen gut tun, lesen Sie in meinem Artikel über die Schönheit von Leinen.

Die geschenkte Stunde am morgigen Sonntag ist ein Anfang. Vielleicht finden Sie sich morgen fürs erste auch in einer größeren Aufräumaktion wieder. Doch diese Aktion wird Ihnen 1. mehr Raum für Entspannung und Muße bescheren, 2. ungeahnte Energieschübe freisetzen, 3. Zeit und Raum schaffen, um in Kürze die nächsten 4 Punkte anzugehen und 4. Sie mit Ihrem Zuhause wieder positiv verbinden - und last but not least - Sie 5. aus besagtem Stimmungsknick befördern! Viel Spaß beim Beginnen!

MARTINA VELMEDEN

Als Interior Stylistin und Einrichtungsexpertin unterstütze ich meine KundInnen mit Konzepten und Entscheidungsvorlagen für die Gestaltung ihrer persönlichen Lebens(t)Räume.

Wie darf ich Sie unterstützen?

Ich freue mich auf Ihre Nachricht. Herzlich, Martina Velmeden

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