Wie Sie Weihnachten entspannt in 4 Wochen vorbereiten | Erste Woche

In den meisten Jahren habe ich mich in der Adventszeit selbst in Hektik gebracht. Inzwischen weiß ich, was meiner Familie und mir zu Weihnachten wichtig ist, und worauf wir entspannt verzichten.

 

Lesen Sie hier die 1. von 4 Folgen mit Anregungen für eine Adventszeit, die noch Muße bereithält, und in der Sie Schritt für Schritt und überschaubar in vier Wochen die Feiertage vorbereiten.

In vier Wochen ist Weihnachten. Und ganz sicher ist es wie im vergangenen Jahr – nur der eigene Urlaub verfliegt genauso  schnell wie die Adventszeit – die restlichen Wochen im Jahr scheinen einem anderen Tempo zu folgen.

 

Wer im Advent noch etwas von der viel zitierten oder gar verordneten Muße und Besinnlichkeit einfangen möchte, sollte schon rechtzeitig das Fest planen und in überschaubaren Aktionen vorbereiten.

 

So lassen sich am ehesten Zeitbedarf und Zeitfenster entdecken und gleich im Kalender markieren. Denn auch Muße darf man sich verordnen. Zumindest ist so die Wahrscheinlichkeit größer, sie auch zu erleben. Anders,  als wenn Sie darauf warten, dass Muße sich spontan mit dem Kalender einstellen möge.

 

Und bevor ich Ihnen gleich in diesem 1. Teil meiner 4-teiligen Serie Ideen für Vorbereitungen gebe, die Sie genau jetzt angehen sollten, noch ein kleiner Tipp:

es wird einen großen Unterschied in Ihrem Kopf machen, ob Sie sich nun 4 Wochen lang laut oder leise einreden, dass Sie im Stress sind, oder ob Sie sich sagen, dass es eben wie jedes Jahr eine trubelige Zeit ist, die mit Planung für Vorbereitungen und Muße wie im Flug vorbeigehen wird.

Was Sie dann noch unvorhergesehen an Weihnachten erwartet – lässt sich nicht in Gänze vorhersehen. Doch wer sich auf das beliebteste Fest der Deutschen in klassischer Manier einlässt, hat zumindest die Chance darauf, dass es dieses Jahr Dank guter Vorbereitung etwas beschaulicher ablaufen wird…

 

DIE PLANUNG KANN BEGINNEN

 

Sie sind gerade in Gedanken schon beim Abendessen? Ihre Tochter ruft aus dem Nebenzimmer. Im Kalender tummeln sich Weihnachtsfeiern vom Kindergarten bis zum Verein und zum Büro? Sie denken, Buchstaben im Internet sind geduldig, man kann ja viel schreiben in der Theorie.

 

Aber jeder, der schon mal Samstag Abend etwas kochen wollte und davon ausging, dass in seinem Haushalt so etwas wie Salz oder Essig nie ausgeht, weiß um die paar Minuten Planung, die es dafür nur gebraucht hätte, um das Fehlende zum Kochen vorrätig zu haben.

 

Also entkorken Sie noch heute Abend Ihren Lieblingswein, schnappen Sie sich einen Schreibblock, Ihren Kalender und ein paar Stifte, mit denen Sie gerne schreiben – und lassen Sie uns mit dieser 1. von 4 Adventswochen beginnen:

 

Meine Tipps beruhen auf eigenen Erfahrungen, als zweifache Mutter und ganztagsarbeitende Frau. Ich aktualisiere meine Checkliste von Jahr zu Jahr um Adressen, Notizen, Rezepte oder Tipps von Freunden oder KundInnen.

 

Sehen Sie selbst, was Sie an Weihnachtsvorbereitungen schon erledigt haben oder noch gerne nachholen möchten oder ohne schlechtes Gewissen bewusst auslassen:

 

IHRE CHECKLISTE BIS ZUM 3. DEZEMBER

 

    • Wohnung und Haus adventlich dekorieren. Inspirationen gibt es gerade jetzt in allen Wohnzeitschriften und in Sonderausgaben zum Fest.
    • Adventskranz besorgen. Wer Zeit sparen möchte, nimmt einen Kranz, der bereits fertig dekoriert ist – am besten gleich noch Ersatzkerzen dazu kaufen. Siehe dazu auch meinen gleich folgenden Tipps zu Kränzen und Girlanden.
    • Einen Weihnachtsschmöker gleich mitbesorgen – Abtauchen in romantische Geschichten oder weihnachtliche Krimis – das sorgt für einiges Schmunzeln, für persönliche Erinnerungen und stimmungsvolle Adventsabende oder kurzweilige Zugfahrten in der Vorweihnachtszeit.
  • Kränze und Girlanden aufhängen und Zweige in Vasen verteilen. Mein Tipp: wer außergewöhnliche, gesteckte Kränze und Girlanden liebt, der wird in einer Kranzbinderei fündig.
  • Fensterbretter schmücken. Hohe Windlichter sind besonders stimmungsvoll.
  • Hauseingang dekorieren. Denn nicht nur Ihre Gäste freuen sich über einen einladenden Empfang.
  • Überlegen, mit welchen Gästen und vor allem wo Sie dieses Jahr gerne feiern möchten, damit der Blues vom letzten Fest keine Chance auf Wiederholung hat.
  • Geschenkpapier-, Schleifenvorrat und Geschenkanhänger checken und Vorrat auffüllen. Wer jetzt abwartet, findet in Kürze nur noch Reste in den Läden vor.
  • Geschenkeliste machen: kaufen, bestellen oder basteln? Mal ehrlich: wer freut sich nicht darüber, wenn er persönlich mit einer Kleinigkeit bedacht wird?
  • Bahntickets für die Feiertage kaufen und gleich die Platzreservierung dazu buchen, damit auf der Fahrt genug Muße bleibt, um einen der amüsanten Weihnachtsschmöker zu lesen, und um entspannter anzukommen.
  • Weihnachtskartenliste aufstellen: wer bekommt eine Karte, wer eine Email, wer einen Anruf? Pakete und Karten nach Übersee sollten jetzt bereits versendet werden.
  • Weihnachtskarten vom Vorjahr sichten und fehlende Anzahl besorgen. Ich persönlich mag die schlichten von Unicef sehr gerne, die es online zu bestellen oder in Buchhandlungen zu kaufen gibt.
  • Adventskalender bis zum Wochenende besorgen oder den wieder befüllbaren hervorholen. Es muss nicht immer etwas Süßes sein. Radiergummi, Stifte, ein Kartenspiel sind kindgerechte Alternativen.
  • Eintrittskarten für ein Kindertheaterstück oder ein Weihnachtskonzert besorgen. Trotz der sich drängenden Termine ist dies ein wichtiger Punkt in meinen Weihnachtsvorbereitungen, mit denen ich aktiv für besinnliche Momente sorge. Ich mag Gospelkonzerte in alten Kirchen besonders gerne. Nicht vergessen: wenn benötigt gleich die Babysitterin organisieren.

Am meisten habe ich mich viele Jahre selbst in Hektik gebracht. Inzwischen weiß ich, was mir für ein gelungenes Fest sehr wichtig ist, und worauf ich entspannt verzichten kann.

 

Alle Tipps sind als Anregungen zu verstehen. Mut zur Lücke sowie Delegieren ist wärmstens empfohlen! Nicht zuletzt sind die meisten Dinge auch noch später nachzuholen.

Einen guten Start in die Adventszeit! Und für alle, die eine Woche ``hinterherhinken`` - kein Problem, hier geht's gleich weiter zum 2. der vier Wochentipps

MARTINA VELMEDEN

Als Interior Stylistin und Einrichtungsexpertin unterstütze ich meine KundInnen mit Konzepten und Entscheidungsvorlagen für die Gestaltung ihrer persönlichen Lebens(t)Räume.

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